Angebot

Neben unserem breiten Fachwissen bieten wir den Mädchen und jungen Frauen in der rose

  • eine sozialpädagogisch geführte Wohngruppe mit zehn Plätzen. Wobei jeder Bewohnerin ein eigenes Zimmer zur Verfügung steht,
  • ein differenziertes externes Schulangebot: öffentliche Schulen, 10.Schuljahr, Sonderschulen, Vorlehre, individuelle Lernangebote, etc.,
  • eine enge Begleitung beim Besuch externer Schulen, bei Berufslehre, Praktika oder Ausbildungen durch die Koordinationsperson; regelmässige Hausaufgabenhilfe und Unterstützung bei der Berufsfindung,
  • das Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten,
  • eine enge Kooperation mit externen Therapeutinnen und Ärzten,
  • die Möglichkeit einen bewussten Umgang mit ihrer eigenen Gesundheit zu erlernen,
  • eine aktive Freizeitgestaltung,
  • eine Nachbetreuung.

Betriebszeiten

Die rose hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Ein Bereitschaftsdienst ist im Arbeitsplan ständig berücksichtigt und kann gemäss den Vorgaben des Bundes eingesetzt werden.
Für die Ferienzeiten ist der Ferienplan der Gemeinde Heiden massgeblich. Während zwei Wochen im Jahr ist die Wohngruppe nach Möglichkeit geschlossen.

Wohnangebot

Die rose bietet zehn Plätze verteilt auf 2 Haushälften, wobei Direkteintritte nur über Haus 1 möglich sind. Allen M/jF steht je ein eigenes möbliertes Zimmer zur Verfügung, das sie individuell gestalten können. Im Haus 1 sind fünf Zimmer mit eigener Dusche und WC ausgestattet. Für die übrigen Zimmer im Haus 1 stehen eigene Sanitätsräume zur Verfügung. Im Haus 2 sind alle vier Zimmer mit eigener Dusche und WC ausgestattet. Weiter umfasst die Wohngruppe eine Waschküche, Diensträume für das Team, eine Küche, zwei Wohnzimmer, ein Lernzimmer und ein Sitzungszimmer sowie eine grosse Terrasse. Heiden als Standort bietet eine Vielzahl von Vereinen, viel Natur und ein Freibad im Sommer. Es bestehen gute Verkehrsanbindungen nach St. Gallen und Rorschach.

Schulangebot

Die rose kann auf ein breites externes Schulangebot in AR und SG zurückgreifen. Dies ermöglicht beim Eintritt die Suche nach individuellen Schullösungen, die den Bedürfnissen der M/jF angepasst sind. Die Schulen haben feste Ansprechpartnerinnen in der rose, die im regelmässigem Austausch mit den Lehrpersonen stehen.
Zweimal wöchentlich findet obligatorisch eine Hausaufgabenstunde statt. Diese wird von der Schulbegleiterin betreut. So wird neben der engen Kooperation mit den Schulen und Lehrbetrieben und den individuellen Lernzeiten den M/jF eine kontinuierliche Lernbegleitung angeboten.

Berufsintegration

Die Koordinationsperson (siehe Seite 9) unterstützt ihre M/jF mit dem Eintritt in die rose, spätestens aber mit Beginn des letzten Schuljahres, im Berufsfindungsprozess. Sie begleitet sie zur Berufsberatung und unterstützt sie bei der Praktikums- und Lehrstellensuche. In den Fördergesprächen arbeitet sie Interessen, Fähigkeiten und Stärken mit dem M/jF heraus. Ergänzend dazu erhalten die M/jF während der Hausaufgabenstunde Unterstützung vom Team beim Verfassen und Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen.
Der Berufsfindungsprozess ist Bestandteil der Förderplanung. Unser Ziel ist es, die M/jF so zu unterstützen, dass sie ihren Beruf unabhängig von gesellschaftlichen Vorstellungen und Rollenerwartungen wählen können. Im Anschluss an das Ende der Schulzeit soll jedes M/jF eine Anlehre, Attestlehre oder Lehre in der freien Wirtschaft oder allenfalls ein Zwischenjahr mit Unterstützung des Teams gefunden haben.

Therapieangebot

Bereits beim Vorstellungsgespräch wird eine evtl. Zusammenarbeit mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten besprochen. Je nach Situation (z.B. bei einem direkten Übertritt aus einer psychiatrischen Klinik in die rose) kann der Besuch einer Therapie zur Bedingung für einen Eintritt in die rose gemacht werden. Die rose verfügt über ein Netzwerk von TherapeutInnen, die mit den M/jF zusammenarbeiten. Therapie erachtet die rose als wichtige Ergänzung zu ihrem pädagogischen Alltag. Sie bietet zusätzlichen Raum, um über Ängste sprechen und wieder handlungsfähig werden zu können. Regelmässige Kontakte zwischen der Koordinationsperson und den Therapeutinnen finden statt, um die M/jF im Therapieprozess bestmöglichst unterstützen zu können.